Warum die Abgabe einer Steuererklärung auch für Studenten sinnvoll ist

Jedes Jahr stellen sich Studenten die Frage: Muss ich eine Steuererklärung beim Finanzamt einreichen, auch wenn ich aktuell keine Steuern gezahlt habe? Die Abgabe einer sogenannten Studentensteuererklärung ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es so zu einem sogenannten Verlustvortrag kommt, der sich über die Dauer der Studienzeit aufbaut. Nach dem Berufseinstieg verringert der Verlustvortrag bei der Abgabe der späteren Steuererklärung das zu versteuernde Einkommen.

studentensteuererklärung

Was ist eine Studentensteuererklärung?

Als Student kannst du jeweils bis zum 31.12. eine freiwillige Steuererklärung beim Finanzamt einreichen, in der du alle Kosten für dein Studium, die während des Kalenderjahres angefallen sind, geltend machst. Die Studentensteuererklärung ist rückwirkend bis zu vier Jahren freiwillig möglich, solange du keine selbständige Tätigkeit ausübst oder das zu versteuernde Einkommen den steuerlichen Grundfreibetrag (2016 = 8.652,00 EUR) nicht übersteigt.

Solange noch keine Gesetzesänderung vorliegt, kann die Studentensteuererklärung sogar für sieben Jahre anstatt für vier Jahre abgegeben werden.

Welche Kosten können in der Studentensteuererklärung geltend gemacht werden?

Während deines Studiums kannst du eine Vielzahl an Kosten (z. B. Semesterbeiträge, Studiengebühren) geltend machen. Für viele Aufwendungen (z. B. Fahrtkosten, Fachliteratur) ist es nicht erforderlich, dem Finanzamt Rechnungen oder Belege vorzulegen, da Pauschalen beantragt werden können. Näheres findest Du in unserem kurzen Spot.

Wie entsteht der Verlustvortrag und welche Vorteile hat er?

Sind in deiner Studienzeit im laufenden Kalenderjahr mehr Ausgaben als Einnahmen angefallen und du machst diese in der Studentensteuererklärung geltend, kann ein Verlustvortrag von mehreren Tausend Euro entstehen. Dieser wird vom Finanzamt wie ein Steuerbonus für den Berufseinstieg behandelt und erst dann berücksichtigt, wenn du das erste Mal Steuern zahlen musst. Denn durch den Verlustvortrag, der sich während deiner Studienzeit generiert hat, verringert sich die Bemessungsgrundlage der Besteuerung und du erhälst somit eine Erstattung der Studienkosten in Form einer Steuererstattung vom Finanzamt.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Prüfe hier in unserem interaktiven Check innerhalb von 30 Sekunden, ob Du in den Genuss einer künftigen Steuererstattung aufgrund deines Studiums kommst.

Gründe, warum deine Studentensteuerklärung von einem Steuerberater erstellt werden sollte

Es ist immer empfehlenswert, seine Studentensteuererklärung von einem Steuerberater erstellen zu lassen. Denn er verfügt durch seine langjährige Berufserfahrung über ein umfangreiches Fachwissen und ist ein Experte für sämtliche Steuerangelegenheiten. Als Steuerberater kennt er sich bestens mit den Steuergesetzen aus und ist durch Weiterbildungsmaßnahmen stets auf dem aktuellen Stand der Rechtsprechung.

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Dein Steuerberater steht dir als persönlicher Ansprechpartner jederzeit für steuerliche Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Er kennt alle Tricks und Kniffe und schöpft alle Möglichkeiten aus, um deine Studienkosten geltend zu machen und so eine optimale Rückzahlung zu erzielen. In einem Beratungsgespräch wird dein Steuerberater deine persönliche Situation unverbindlich bis ins Detail betrachten und so eine erste Einschätzung zu der zu erwartenden Steuerrückzahlung abgeben können.

Dein Steuerberater prüft, ob vom Finanzamt im Steuerbescheid auch alle geltend gemachten Kosten berücksichtigt wurden. Bei Bedarf setzt er sich mit den Finanzbehörden auseinander und legt Einspruch ein. Dein Steuerberater vertritt dich selbst vor dem Finanzgericht, um deine Rechte durchzusetzen. Und im Verhältnis zur Steuerrückzahlung beansprucht dein Steuerberater nur ein geringes Honorar.